Beraterflut

Im Wochen- oder sogar Tages-Turnus gehen bei der OSCAR GmbH neue Projekte in die Pipeline. Jeder Start eines Beratungsprojekts bietet neuen Studenten oder Absolventen einen Einstieg als Consultant. Allein seit Anfang Oktober erweiterte sich das Berater Team um zehn motivierte Mitarbeiter, großteils Bacheloranten.

Jeanette_Kubon

„Ich bin Jeanette Kubon, 23 Jahre alt und befinde mich, wie viele andere OSCARianer auch, im Gap-Year zwischen Bachelor und Master.“ Stellt sich die neue Beraterin für ein acht-wöchiges Projekt bei einem Kunden in der Dienstleistungsbranche vor. Zusammen mit ihrem Projektpartner, Julian Stempher, ist sie für die Aufdeckung der Optimierungspotentiale im Qualitätsmanagement des Kunden zuständig. Sie bezeichnet die Beratertätigkeit sowohl als fördernd als auch als fordernd: „Durch die starke Hands-On-Mentalität wird man direkt in Projekte eingebunden und hat ab dem dritten Tag Kundenkontakt.“ Der Berater Alltag ist stark von den Projektanforderungen abhängig. Julian Stempher und Jeanette Kubon werden in den nächsten Wochen in ganz NRW unterwegs sein, um persönliche Mitarbeiterinterviews durchzuführen. „Wir werden Gespräche mit Personen verschiedener Hierarchieebenen führen und regelmäßig Präsentationen beim Kunden halten. Mit Sicherheit verbessern sich dadurch auch meine rhetorischen Fähigkeiten.“, erklärt Julian Stempher mit Blick auf die nächsten Wochen.

Ein Berater Kollege, Joost Dyckerhoff, berichtet von seinem Projekt in einer Branche, die er bisher nicht als potenzieller Kunde einer Unternehmensberatung kannte: „Unser Kunde ist in der Abfallwirtschaft aktiv und legt sehr großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. Das Projekt ist mit einer Dauer von 7 Wochen angesetzt und beginnt mit der Prozessaufnahme in Form von Gesprächen mit den Mitarbeitern. Nach der Dokumentation sowie der Visualisierung der Prozesse findet eine Validierung mit den Entscheidungsträgern statt.“

Marvin_DittrichZu interessanten Projekten mit unterschiedlichsten Unternehmen aus allen Branchen, Mittelständler wie Konzerne, gehören auch junge Berater mit ihrer eigenen Persönlichkeit. In diesem Zuge stellt sich Marvin Dittrich, 24-jähriger Berater und Bachelorant der Cologne Business School, vor: „In meiner Kindheit wollte ich immer Banker werden, aber jetzt bin ich erst einmal Berater. Als Berater bekommt man Einsicht in die verschiedenen Bereiche eines Unternehmens und sammelt Erfahrungen, welche helfen, komplexe Prozesse in einem Unternehmen besser zu verstehen. Meine Familie denkt, dass ein Unternehmensberater unnötig ist, weil diese dem Unternehmen nur Prozesse aufzeigen, die bereits bekannt sind. Jedoch empfinde ich es als essentiell wichtig bei Projekten immer eine externe Meinungen einzuholen, da diese das Sichtfeld erweitern.“

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