Niklas Fischer wird neues Mitglied der Stuttgarter Geschäftsführung

Geschäftsführer Niklas Fischer

Seit dem 01. Dezember 2017 ist Niklas Fischer Teil der Stuttgarter Geschäftsführung und Nachfolger von Felix Nassal. Er verrät uns, was er vor Beginn seines Geschäftsführerdaseins gemacht hat und vor welche Herausforderungen ihn die neue Aufgabe stellt.

Geschäftsführer Niklas Fischer

Was hast du vor deiner OSCAR Mitarbeit beruflich/studientechnisch getan?

Bevor ich OSCAR.ianer wurde, absolvierte ich meinen Master als Wirtschaftsingenieur mit den Schwerpunkten Digitale Transformation und Lean-/Prozessmanagement. Neben dem Studium arbeitete ich an verschiedenen Inhouse-Beratungsprojekten bei Automobil-OEMs und -zulieferern in Deutschland und China, die sich vorrangig um Prozessoptimierung und die Integration von neuen Technologien drehten. Besonders geprägt hat mich der 6-monatige Aufenthalt in Shanghai, bei dem ich die Projektleitung für die Planung und Umsetzung der Intralogistik eines neuen Satellitenwerkes übernommen habe. Die Personalverantwortung sowie die kulturellen und sprachlichen Unterschiede zwischen Deutschen und Chinesen haben mich dabei vor einige Hürden gestellt, weckten aber gleichermaßen mein Interesse an der Arbeit mit unterschiedlichsten Menschen und der Führung von Mitarbeitern.

Wie bist du damals auf OSCAR gekommen?

Nach dem Masterstudium habe ich mich erst einmal auf Europareise begeben und parallel verschiedene Berufseinstiegsmöglichkeiten ausgelotet. Da ich die Welt der Mittelständler und Konzerne bereits kennengelernt hatte, gingen meine ersten Gedanken wieder in diese Richtung. Glücklicherweise tausche ich mich oft und viel mit Freunden aus und wurde dabei auf OSCAR aufmerksam gemacht. Zunächst war ich skeptisch, wie das OSCAR-Konzept funktionieren sollte, wollte mich aber selbst davon überzeugen und wusste nach meinem Beratungsprojekt: Das Konzept ist großartig – da will ich weitermachen!

Auf welche Aufgaben freust du dich als Geschäftsführer am meisten?

Das Schönste ist der enge Kontakt zu Kunden und Bewerbern – sei es der Pitch beim Kunden oder auf Kontaktmessen und den Consulting Days. Nach einem abgeschlossenen Projekt einen glücklichen Kunden und Berater zu sehen, besonders, wenn sie zu Beginn skeptisch waren, ist alle Mühe wert und ein großartiges Gefühl.

Welche Herausforderungen siehst du als Geschäftsführer besonders knifflig an?

Als Geschäftsführer bei OSCAR ist man stets sehr vielen Veränderungen ausgesetzt. Dauernd neue Gesichter, neue Ideen und immer anspruchsvollere Projekte. Kunde, Mitarbeiter und Organisation müssen in Einklang gebracht und immer wieder neu angepasst werden. Hier den Überblick zu behalten und alle Parteien bestmöglich einzubeziehen und zu informieren ist ein Kunststück! Ich freue mich unglaublich darauf, diese Herausforderungen mit meinem Team bewältigen zu dürfen und bin auf die vielschichtigen Erfahrungen gespannt.

Und wohin soll es nach OSCAR gehen? Möchtest du dem Consulting treu bleiben?

In der Zeit bei OSCAR kann sehr viel passieren. Ich konzentriere mich erstmal auf die kommenden Monate und lasse mich von der jetzigen Arbeit und den vielen Kundenkontakten inspirieren. Klar, die dynamischen und interessanten Themengebiete in der Beratung stehen ganz weit oben, aber ich bin auch offen für etwas ganz Neues. Start-Ups vielleicht. Oder selbst gründen. Sicher ist erst einmal ein Urlaub und bis dahin wird auch die weitere Zukunft geplant sein.

Gedankenspiel: Wenn das OSCAR.büro überall sein könnte, wo würdest du dir das Büro wünschen und warum dort?

Ich bin ein großer Fan der digitalen Transformation, daher gehe ich davon aus, dass die Beratungsbranche bald ihre Arbeitsplätze nach Hause oder ins Auto verlegen wird. Das wird die gewohnten Muster komplett aufbrechen. Jeder wird dort arbeiten können, wo es ihm am liebsten ist – die Vorstellung gefällt mir richtig gut!